Die Legende von Beowulf Filmkritik

Die Legende von Beowulf (Beowulf) stammt aus dem Jahre 2007. Regie führte Robert Zemeckis (Forrest Gump), am Drehbuch arbeiteten außerdem Neil Gaiman und Roger Avary (Pulp Fiction) mit.

Vor Jahrhunderten, als die Helden der Legenden noch lebten, zieht der junge Recke Beowulf (Ray Winstone) vom Volk der Geatas in den Krieg gegen ein menschenverschlingendes Monstrum namens Grendel (Crispin Glover), das seit geraumer Zeit Dänemark und seinen König Hrothgar (Anthony Hopkins) heimsucht. Mit seinen unerschrockenen Kampfgefährten gelingt es Beowulf, die Dänen zu befreien und das Ungeheuer zu töten. Das erweckt den Zorn von dessen Mutter (Angelina Jolie), einem bösartigen Verführungsgeist, der sich an Beowulf für seine Tat rächen will.

Trotz oben genannter Schauspielgrößen sowie John Malkovich und Brendan Gleeson in weiteren Rollen, konnte mich der Film überhaupt nicht begeistern. Die Story war sehr flach und eher schwach aufgezogen, Spannung gab es kaum, nur einige viele Längen. Die Charaktere, da komplett animiert wie im Polarexpress, besaßen abgesehen von ein paar Mundbewegungen ebenso viel Mimik wie das botox-optimierte Gesicht von Nicole Kidman.

Vielleicht, könnte man sagen, habe ich die komplette “Gewalt” des Filmes gar nicht wahrgenommen, da ich ihn nur normal im TV und nicht in 3D oder damals in den IMAX-Kinos gesehen habe. Trotzdem macht das das größte Manko für mich , die fehlende Mimik und die dadurch abhanden gekommene Charaktertiefe sowie die schwache Story bestimmt nicht wett.

Fazit: Ein mehr als schlechter Film, der mich in keinster Weise überzeugen konnte.

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